| Der grosse Hit |
Tja – ich war mal wieder fuer eine Nacht am Southlake. Es war Mitte Juli und der erste Monat der Saison war schon vorbei. Ich hatte mir einen halben Tag von der Arbeit frei genommen und war schon um 13 Uhr am See. Als erstes unternahm ich einen Rundgang um den See und ging dann direkt zum Ententeich um zu sehen, ob dort einige Fische ein Sonnenbad nahmen, weit weg vom Angelstress. Und ich war freudig ueberrascht, denn dort lagen um die 20 Fische oder mehr, dazu blies der Wind aus Richtung der tiefen Stellen direkt in den Ententeich. Nach einem weiteren Inspektionsgang auf der anderen Seite und nach der Feststellung, dass sich um diese Zeit niemand am See aufhielt, stand ich vor der Wahl.
Es gab fuer mich nur zwei Optionen. 1) Draussen im offenen See und 2) die Bucht. Nach einem Anruf bei Bonnie fiel die Entscheidung fuer die Bucht! Seht Ihr, die Fische muessen irgendwann aus dem Ententeich herausschwimmen um Nahrung zu suchen und die Bucht gewaehrt ihnen Schutz, man muss sich also nur an der richtigen Stelle befinden. Als mein Lager aufgeschlagen und die Ruten aufgestellt waren, war es inzwischen 15 uhr geworden. Bonnie kam auf einen Schwatz vorbei und wir bemerkten Bewegung zwischen den Wasserlilien Wir wussten, dass dieser Teil des Sees von Anfang an den meisten Angeldruck hatte.
Ich warf die linke Rute zwischen der Insel und dem gegenueberliegenden Ufer aus, ca. 70 m entfernt, das von Wasserlilien umsaeumt war. Ich verwendete eine Helicopter Montage mit klarem TF Blei und Hydrolink als meine Hakenlaenge und entlang der Schnurlaenge Kittkluempchen, um bessere Sinkfaehigkeit zu erzielen und alles abgerundet mit 18mm OF SO boilies an einer Schnur, an der etwas rig Schaum befestigt war, um es von der Schilfdecke fernzuhalten und die Hakenspitze sauber zu halten. Die zweite Rute war ebenfalls ein Helicopter Rig, aber mit einem 3inch chod an einem D-Ring mit einem 18mm pop-up desselben Geschmacks; ich warf sie ca. 100 m aus, mitten in die von Wasserlilien bedeckte Flaeche. Ausserdem entschloss ich mich, das Gebiet erstmal gut anzufuettern im Hinblick auf die vielen Fische, die ich im Ententeich gesehen hatte. Also wurde wieder 2 kg desselben Futters ueber das Gebiet verstreut und nun brauchte ich mich nur hinzusetzen und abzuwarten!
So out went the left hand rod in between the Island and the far bank which is lined by lilly pads about 90 yards. I was using a helicopter set up with a clear TF leader and Hydrolink as my hook length and along the length was blobs of putty just to sink it all down nicely. Rounded off with 18mm OF SO boilie on a line aligner fished with piece of rig foam to keep it off the blanket weed and the hook point clear. The second rod was again helicopter style but using a 3inch chod on a D-Ring with an 18mm pop up same flavour, this was cast around 130 yards to the middle of the pads. I decided that with the amount of fish in the duck pond it would be best to put a good amount of bait out initially. So out went 2kg of the old faithful across both areas. Just had to sit and wait!
erhielt ich einen Anruf von Doug, er fragte mich, ob ich angelte. Ich erzaehlte ihm, dass ich in der Bucht war und er wollte wissen, ob ich damit einverstanden waere, wenn er dazu kommen koennte, aber auf die rechte Seite. Kein Problem! Er ist immer eine gute Begleitung und wenn wir etwas fangen, koennen wir uns gegenseitig mit dem Wiegen, Fotografieren, usw helfen. Er traf gegen 18.30 Uhr ein und ich hatte noch nichts gefangen, obwohl einige Fische ueber das Gebiet schossen. Es muss gegen 18.45 Uhr gewesen sein, als meine rechte Rute in Alarm geriet. Ich hatte schon meine Wasserhosen an und war wie ein Blitz an der Rute. Ich spuerte, dass es ein grosser Fisch war, aber da war so viel Unkraut an der Schnur und am Blei. Doug watete ins Wasser und riss die Straenge aus Unkraut von der Leine, waehrend ich sie naeher ans Ufer zog. Waehrend wir damit beschaeftigt waren, ging der Alarm von der linken Rute los und Doug drueckte mir das Netz in die Hand und rannte zur Angel. Er hielt sie bis ich den ersten Fisch gesichert hatte – dann ein schneller Rutenwechsel und der zweite Kampf begann waehrend Doug den ersten Fisch in den Sack befoerderte. Wieder hatte ich Probleme mit dem Unkraut, aber es schien nicht so dicht wie am linken Ufer zu sein. Netz ueber den zweiten Fisch und obwohl es ein schoenes Exemplar war, schien er mir kleiner als der erste. Aber – es war mein erster Tag und 2 Fische zur gleichen Zeit, war nicht schlecht! Ich haette jetzt eigentllich einpacken und gehen koennen, aber ich bin froh, dass ich es nicht tat! |

" Double Bellies 29.14lb"
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" 21.4lb"
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Nachdem alles in Ordnung gebracht worden und die Ruten wieder draussen an den selben Stellen waren muss es gegen 20.30 Uhr geworden sein. Ich verstreute ungefaehr 200 Koeder ueber die Stelle und liess mich gemuetlich mit einem Bier nieder. Doug und ich unterhielten uns ueber das, was passieren wuerde wenn die linke Rute wieder anschlagen wuerde und alles ganz schnell gehen wuerde und der Fisch neben dem Netz waere... Ja, ihr habt es erraten, die rechte Rute schlug an. Alles, was ich gedacht hatte, war unwirklich! Also tauschten wir die Ruten wieder aus und Doug kuemmerte sich um den dritten Fisch waehrend ich den vierten landete, es waren ein 28.2lb Spiegler und einen 24.6lb Spiegler. |
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Nach den Fotos stellten wir die Ruten wieder auf und machten es uns gemuetlich. Alles die selbe Prozedur fuer beide Stellen und hinsetzen und warten und inzwischen war es 23 Uhr. Ich war erstens in gehobener Stimmung und zweitens brauchte ich unbedingt etwas Schlaf.
Ich lag in meinem Bett und befand mich im Karpfentraumland, als die rechte Rute wieder anschlug. Dies wurde langsam dumm, ich beklagte mich nicht aber es wurde irgendwie so, dass du denkst, du erlebst einen Traum. Nun, es war keiner und im Netz lag ein weiterer ueber 20lb schwerer Fisch |

" 24.13lb"
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Wenn ich ehrlich sein will muss ich gestehen, ich haette so Fisch um Fisch weitermachen koennen, aber wir hatten von 03. Uhr bis 09 Uhr kein bisschen geschlafen, wir landeten Fisch nach Fisch. Zum Schluss hatte ich 10 Stueck, einer war ein Doppel und 9 zwischen 20 und 29.4lb. So ist das, wenn alles gut geht und du nichts falsches machst.
Doug verliess den See gegen 9.30 Uhr und ich blieb allein mit meinen Zweifeln – soll ich auch gehen oder noch bleiben? Naja, nach zahlreichen Anrufen von Anglern, die mir zu der vergangenen Nacht gratulierten, waere es unfreundlich gewesen, nicht zu bleiben! Eins moechte ich noch erwaehnen, bevor ich auf die Hauptgeschichte zurueck komme – die meisten Fische wurden mit dem Chod System gefangen und Doug sagt, ich wuesste genau, welchen Rig ich das naechste Mal verwenden wuerde!! |
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Gegen 10 Uhr und nachdem Doug schon gegangen war, landete ich einen weiteren Fisch und konnte deshalb die Fotos nur auf der Matte machen. 23.9lb mit dem Chod! Danach passierte ueberhaupt nichts mehr, kein Fisch – aber trotzdem fuetterte ich weiter und warf die Rute alle paar Stunden wieder aus. Ian (eBay) rief an und teilte mir mit, er wuerde am Samstag gegen 15 Uhr vorbeikommen und ich antwortete, er sei mehr als willkommen um mir nachts in der Bucht Gesellschaft zu leisten. Zwei sind besser als einer, besonders in einem Angelgebiet wie diese Bucht. Er stellte seine Montage auf und wir kloehnten ueber die Geschehnisse der vergangenen Nacht. Ich hatte ein paar Fische in der Seemitte beobachtet und sagte zu eBay, er solle eine gekoederte Rute dort auswerfen. Also- raus mit den Koedern und verstreuen! Gegen 19 Uhr ertoente wieder der Pieper an meiner linken Rute. Aber ich wollte ein Experiment machen und vertauschte die Ruten, so dass der Chod an der linken und der Hydro an der rechten war. Ich glaube dass, wenn ich gleich zu Anfang der Session das Chod System fuer beide Ruten angewandt haette, haette ich viel mehr gefangen. Naja, egal, auf jeden Fall war ein weiterer Fisch am Ufer, nur ein klener von 17.4lb, aber so ein Fisch ist besser als gar nichts. Nach den Fotos wurde es wieder Zeit, die linke Rute aufzustellen. Es wurde daemmerig und ich stellte die Rute an dieselbe Stelle, ging zurueck und gab Ian die Rute und machte mich daran, das Gebiet anzufuettern. Waehrend ich noch dabei war, schlug die Rute, die ich eben aufgestellt hatte, an. So aehnlich wie ein wilder Mann aus Borneo watete ich zu der piependen Rute zurueck . Der Fisch kaempfte wie der Teufel – und das Ergebnis war dann ein 25.6l Exemplar. Fotos machen und wieder raus mit der Rute. Ich watete zurueck bis zum Beginn der Wasserlilienflaeche. Ich senkte gerade die Schnur, als ein Fisch ueber die Stelle schoss, auf der ich gerade die Rute aufgestellt hatte. Aha, toll, dachte ich, da ist ja noch einer, aber ich sagte mir auch, das kann ja nicht wahr sein! Ich schlug die Rute und was glaubt ihr – ein Fisch war am Haken! Er muss den Koeder im Vorbeischiessen geschnappt haben, ich hatte noch nicht einmal die Rute zurueck geholt und hatte schon wieder einen Fisch! Und was fuer einer – 27.12lb, ein Hoch auf die OF Boilies!
So ging es die ganze Nacht und zum Schluss hatte ich insgesamt 7 Fische gelandet. Es war 08 Uhr morgens und wieder keinen Schlaf gehabt, aber das machte nichts! Um es nochmal zusammenzufassen, ja – ich war an der richtigen Stelle im richtigen Moment. Ich haette auch im offenen See angeln koennen (der Angler, der das tat, fing eine Schleie), aber ich bin froh, dass ich es nicht getan habe. Ich weiss, dass die Anfuetterung von 2kg zum Erfolg fuehrte und immer eine gewisse Menge Koeder im Wasser belassen.
17 Fische, 2 doppelt und 15 zwanziger, das war etwas!
Hoch lebe die OF boilies, sie haben bewiesen, top Koeder zu sein.
Die folgenden Bilder zeigen die anderen Fische: |
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The Geeman |
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