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Anthony Gee.

16. Juni

Es haette eine sehr aufregende Zeit fuer mich werden sollen. Wir waren am Freitag vor Beginn des Angeltrips zum See gefahren, um die ueblichen Aufzeichnungen fuer die Angelplaetze vorzunehmen.. Zu meinem Pech hatte ich mir die Woche zuvor den Hals verletzt und wurde fuer die folgenden zwei Wochen krank geschrieben. Ich hatte die Hoffnung, dass meine Verletzung mir trotzdem erlauben wuerde zu angeln und zeichnete meinen Platz. Ich waehlte die linke Stelle, was eine gute Option gewesen waere. Bonnie hingegen zeichnete „den Juwelen in der Krone“, die Bucht! Aaber nun war ich zuhause festgenagelt, durfte mich nicht bewegen und musste mir die endlosen talkshows im Fernsehen anschauen. Das war absolut nicht das, was ich tun wollte! Doch nach riesigen Mengen von schmerzstillenden und muskelentspannenden Tabletten ging es mir am zweiten Wochenende der Saison wieder besser und ich konnte endlich zu meinem Angeltrip aufbrechen.

Ich musste eine Menge nachholen. Timbo, Bonnie, Doud und Ian – alle hatten  schon schoene Faenge gemacht. Besonders Tim hatte besonders viel Erfolg gehabt mit 6 Fischen.

Aber nun war ich auch hier, zu meiner ersten session der Saison. Ich fuehlte mich wohl und in der Lage, Samstag Nacht zu angeln und bis um 11 Uhr am naechsten Morgen zu bleiben. Ich traf gegen 10.30 Uhr am See ein. Ein Blick in die Runde zeigte mir, dass die meisten guten Angelstellen schon besetzt waren. 2 Angler hatten die Plaetze in der Bucht eingenommen und hatten waehrend der letzten 3 Naechte insgesamt 7 Fische gefangen. Anscheinend wollten sie um 12 Uhr mittags einpacken un abfahren, so sagte ich mir, vielleicht lohnt es sich, mein Glueck hier in der Bucht zu versuchen, denn die anderen beiden hatten mindestens 20 Fische hier seit dem Beginn der Saison geangelt. Ich stellte meine Montage auf und wartete darauf, dass sie abfuhren, was sie auch tatsaechlich m 12 Uhr taten. Kaum hatte ich meine Geraete im Wasser, begann es zu regnen. Ich war veraergert und hatte Schwierigkeiten, die Ruten auszuwerfen.

Nachdem ich mein Zelt fuer die Nacht aufgestellt hatte, warf ich die Ruten aus, eine rechts von der Insel und die andere so nah wie moeglich ans andere Ufer. Ich verstreute eine gute Menge der neuen OF Squid & Octopus Koeder, mit denen ich angelte. Natuerlich erwartete ich einen Fang oder zumindest einen Pieper um festzustellen, ob Fische in der Naehe waren, aber nichts passierte und ich begann, mir Sorgen zu machen, was natuerlich nichts bringen wuerde. Timbo kam runter und angelte die ganze Nacht auf der rechten Seite der Bucht, in meinem Angelrevier.  Es war gut, Gesellschaft zu haben, denn fuer mich war es ja so etwas wie die Eroeffnungsnacht und das ist ist immer eine gute Gelegenheit fuer etwas Geselligkeit. Doch ploetzlich, Tim stellte gerade seine Montage auf, da geriet meine linke Rute in Bewegung, wie ein Blitz war ich neben ihr, aber der Fisch zog sie an die rechte Seite der Insel. Mit einer seitlichen Dehnung schwamm er ins offene Wasser hinaus. Ich spreche von Dehnung, aber Tim meint, er haette meine Rute noch nie so komprimiert gesehen, als ich dagegen drueckte. Der Rest war einfach, denn kaum war der Fisch im offenen Wasser, nahm ich mir die Zeit um ihn naeher und naeher zu ziehen und bald hatte ich ihn ohne Hast im Netz. In der Schlinge dann wog er 24.4lb – ein schoener Spiegler!

Guter Start – zumindest war ich nicht leer ausgegangen! Neuer Koeder und hinaus ging die Rute wieder. Eine Stunde spaeter schlug dieselbe Rute wieder an, ich spuerte, dass es ein kleinerer Fisch war und ich hatte Recht – knapp ueber 18lb und wieder ein Spiegler.





Ich hatte keinen Grund zu klagen, die Koeder taten ihre Wirkung, die Rigs funktionierten wie sie sollten und ich gewoehnte mich an die neuen Spulen, die ich vor kurzem gekauft hatte. Der naechste Pieper kam gege 12 p.m., gute 2 Stunden nach dem vorangegannen Fang, an der langen Rute. Tim schlief fest, nach einen ausgiebigen Mahl und so war ich alleine und mir selbst ueberlassen, aber gluecklicherweise gab es keinen grossen Kampf und die Waage zeigte 24.12lb. Toll, aber leider keine Fotos, denn ich hatte keine digitale Kamera dabei und Tim war weg, also hatte ich keine Chance.  Ich liess den Fisch ins Wassr zurueck gleiten. Ich war gluecklich, denn beide Ruten hatten Erfolg gehabt, was bedeutet, dass die Fische diesen Koeder gerne moegen. Die lange Rute weit draussen brachte auch noch einen Fang ein.

Beim ersten Tageslicht,  ich schaetzte es muss 07.00 Uhr gewesen sein (naja, so denkt man jedenfalls wenn man zu Hause im eigenen Bett liegt), piepte die entfernte Rute noch einmal. Timbo war wach und half mir den Fisch an Land zu holen.




"Spiegler von 21.4lb "


Zum Klagen hatte ich absolute keinen Anlass, im Gegenteil, ich fuehlte mich wie ein Kind im Schokoladenladen. Fuer mich war es de Eroeffnungsnacht, denn die wirkliche Eroeffnungsnacht hatte ich ja wegen meiner Verletzung verpasst. Es war eine Nacht gewesen, die ich immer in Erinnerung behalten werde. 
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In mein naechsten Artikel  werde ich ueber die Rigs, die ich benutze, schreiben und warum ich sie benutze, es wird eine interessante Lektuere. Ausserdem muss ich euch ueber das letzte Wochenende im Juni berichten. BLEIBT ALSO DRAN!.


The Geeman